Wie schon im Titel gesagt, wünsche ich Euch alles Gute für das Neue Jahr 2019! Ich wünsche Euch ein gutes Händchen in finanziellen Angelegenheiten und würde mich freuen, wenn ich diesem Händchen auch künftig ein wenig helfen kann. Denn meine Neujahrsgrüße sind mit einem „willkommen zurück“ verbunden – nach ca. sechs Monaten Pause werde ich künftig wieder wöchentlich (immer donnerstags um 8h) einen Artikel publizieren. Warum und wie es weiter geht, erfahrt Ihr in diesem Beitrag. Gerne möchte ich Euch auch um Input zur weiteren Gestaltung von meinefinanziellefreiheit.com bitten – hier der Link zu einer Umfrage!

Warum habe ich so lange nicht geschrieben?

Zwischen meinem letzten Post „Das verflixte erste Jahr“ zum Thema Abzugssteuern bei ETFs sind fast genau sechs Monate vergangen. Diese Pause war von mir weder so geplant noch hätte ich gedacht, dass sie so lange andauern würde. Im Juni und Juli 2018 hatte ich beruflich eine Menge um die Ohren, weshalb ich kurzfristig keine Artikel mehr verfasste.

Typischerweise schreibe ich Blogbeiträge en bloc, d.h. ich schreibe manchmal in einer Woche mehrere Beiträge dann aber mehrere Wochen lang keinen Beitrag. So gelang es mir immer Spitzen in der beruflichen Arbeitsbelastung durch einen Vorrat an Artikeln ausgleichen zu können, die dann im wöchentlichen Rhythmus publiziert werden. Im Sommer 2018 hat das allerdings so gar nicht geklappt – als der letzte auf Vorrat geschriebene Artikel online ging, folgte leider keine Phase des kreativen Schaffens. Denn auf die berufliche Hektik folgte ein wunderschöner Urlaub in Spanien mit meiner Familie, in dem auch keine Artikel entstanden.

In meinen Augen handelt es sich beim Schreiben von Blog-Beiträgen, wie in vielen anderen Lebenslagen auch, um eine Gewohnheit – auf die analoge Situation im Geldleben hatte ich schon an anderer Stelle verwiesen. Wenn nun die Gewohnheit regelmäßig zu schreiben wegfällt (=meine Schreibepause im Juni/Juli), dann ist auch das Wiederaufnehmen der Gewohnheit (=den nächsten Artikel schreiben) schwierig. Entsprechend fand ich auch nicht mehr in die Routine, die mir seit 2016 geholfen hatte regelmäßig zu schreiben.

Nun erscheint dieser Artikel zum Jahreswechsel, so liegt aber doch kein Neujahrsvorsatz künftig wieder regelmäßig zu schreiben dahinter. Ich kann auch nicht garantieren, dass ich künftig wieder regelmäßig und über die nächsten Jahre hinweg schreiben werde. Dennoch gibt es drei gute Gründe, die mich zuversichtlich stimmen, dass Ihr – wenn gewünscht 😉 – künftig wieder regelmäßig von mir hören werdet.

Was die Blogpause gutes an sich hatte bzw. drei Gründe, warum ich auch künftig regelmäßig schreiben werde!

Das halbe Jahr ohne jegliche Publikationstätigkeit, hat auch sein Gutes mit sich gebracht. Nicht nur wurde mir bewusst, warum ich gerne blogge. Letztlich lässt sich aus den drei Erkenntnissen auch ableiten, warum ich auch künftig schreiben werde. Und zwar:

1. Das Schreiben macht mir Spaß

Es ist völlig klar, dass eine Gewohnheit alleine sicher nicht ausreichen wird, um über Monate hinweg qualitätsvollen Content unentgeltlich zu publizieren. Vielmehr macht es mir wirklich Spaß zu schreiben – und das wurde mir über die letzten sechs Monate sehr bewusst.

Die Veröffentlichung eines Buches ist sehr schmerzhaft, wie ich bei der Publikation meiner Promotion erfahren durfte, doch ist das Format des Blogbeitrags zumindest für mich ideal: Meist in einer Stunde verfasst, rasch editiert und online gestellt. Es gibt also auch keine strukturellen Unlustgefühle, die die Publikationstätigkeit verhindern. Ob einmal ein e-book von mir entstehen wird, stelle ich allerdings in Frage.

2. Bloggen bringt Wertschätzung

Diese Feststellung mag nun als sehr narzisstisch abgestempelt werden…dennoch ist es eine Tatsache, dass mich sowohl steigende Leserzahlen, als auch das 1:1-Feedback in Kommentaren und E-Mails sehr freut bzw. motiviert weitere Artikel zu schreiben.

Wie ich schon in einem eigenen Blogbeitrag beschrieben habe, schreibe ich v.a., um ein gefühltes Defizit an unabhängigen Finanzinformationen auszugleichen. Diese Lücke erlaubt mir sowohl vielen einzelnen ratsuchenden Personen zu helfen, als auch ein Defizit in unserem Schul- und Ausbildungssystem zu adressieren. Dies ist für mich der Motivator schlechthin! Wenn die von mir zur Verfügung gestellten Informationen nun als wertvoll erachtet werden und geschätzt werden, freut mich das natürlich besonders! Es handelt sich gewissermaßen um eine Bestätigung, dass die Füllung der Lücke willkommen ist.

3. Bloggen ist der Beweis für passives Einkommen

Bisher habe ich ja dem Thema passives Einkommen ganz wesentlichen Raum auf meinefinanziellefreiheit.com gegeben. In einem umfassenden Artikel über passives Einkommen habe ich geschrieben, dass es sich beim Betreiben eines Blogs um eine systembasierte, passive Einkommensquelle handelt. Sie zeichnen sich insb. dadurch aus, dass in der Nutzungsphase keine aktive Tätigkeit erforderlich ist, um von der Einkommensquelle zu profitieren. Stimmt das aber für einen Blog?

Meine halbjährige Blogpause war da ein guter Härtetest. Richtig ist, dass eine Menge an Aufwand und damit aktiver Tätigkeit erforderlich ist, um einen sinnvollen und lesenswerten Blog aufzubauen; das war auch bei mir der Fall. Viele Stunden Arbeit (auch wenn sie Spaß macht – siehe Punkt 1) waren von Nöten. Über die letzten Monate hin, sanken zwar die Userzahlen, aber es blieb ein gewisser Sockel an Traffic, der selten unter 100 Besucher / Tag abfiel. Entsprechend habe ich auch weiterhin Werbeeinnahmen lukriert, auch wenn ich gerade keine Artikel veröffentlichte. Entsprechend kann ich getrost zu meinen im Artikel „Warum man zum Aufbau von passiven Einkommensquellen aktiv etwas tun muss“ getätigten Aussagen stehen und sogar durch Selbstversuch als erwiesen ansehen – q.e.d.

Doch wie geht es mit diesem Blog nun weiter?

Die kurze Antwort auf diese Frage lautet: Wie bisher, also wie von Juni 2016 bis Juni 2018!

Die ausführliche Antwort auf diese Frage lautet: Fix versprechen kann ich, dass es schon nächste Woche mit einem Artikel zum Aktienjahr 2018 weitergeht! Warum kann ich das so überzeugt zusagen? Da der Blog-Beitrag bereits verfasst ist 😉 Darüber hinaus, möchte ich auch weiterhin relevante Inhalte publizieren. Schon bisher haben mich Kommentare und Leseranfragen in die richtige Richtung geschubst. Gerne würde ich Euch aber auch strukturiert um Input bitten, was Ihr Euch an Inhalten wünschen würdet – hier ist der Link zu einer kurzen Umfrage.

Vielen Dank für Eure Hilfe und Euren Input!

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2 Gedanken zu “Happy New Year!

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