Dachfonds, Mischfonds oder selbst mischen?

Dachfonds, Mischfonds oder selbst mischen?

Der heutige Blogbeitrag wird sich der Frage widmen, ob es sinnvoller ist einen Dachfonds bzw. einen Mischfonds zu kaufen oder selbst die richtige Mischung herzustellen. Neben einem Blick auf die im Markt typischerweise verfügbaren Mischfonds und einem Blick auf die Kosten, werden auch Praktikabilität und die Eignung als Wegbegleiter am Weg zur finanziellen Freiheit berücksichtigt.

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Diversifikation – Warum alle Eier in einem Körbchen nicht sinnvoll sind

Diversifikation – Warum alle Eier in einem Körbchen nicht sinnvoll sind

Aufmerksame Blog-Leser zu Personal Finance-Themen werden oft auf die Empfehlung stoßen in ein breit gestreutes, also diversifiziertes Portfolio, am besten in Form von ETFs zu setzen. So könnten die Risiken, die von einzelnen Aktien ausgehen, mitigiert und ein ausgewogenes Portfolio hergestellt werden. Das englische Sprichwort „Don’t put all eggs in one basket“ wird dabei häufig als (leider einzige) Begründung genannt. Aber kann Diversifikation auch Diworseifkation bedeuten? Gehen möglicherweise Chancen verloren? Ein Dilemma, denn wer möchte schon Chancen links liegen lassen! Dieses Dilemma versuche ich in diesem Artikel an Hand von fünf Leitfragen zu lösen.

Ich freue mich sehr, dass dieser Artikel auch auf Martin’s Blog zinskraft.de erscheint. So hoffe ich, dass der Beitrag sowohl Martin’s als auch meinen Lesern einen Mehrwert durch eine interessante Perspektive eröffnet! Doch nun viel Spaß beim Lesen.

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Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr! – Wie verbesserte Finanzbildung bzw. “financial literacy” erreicht werden kann

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr! – Wie verbesserte Finanzbildung bzw. “financial literacy” erreicht werden kann

Die Allianz Versicherung brachte Anfang 2017 die Studie When will the penny drop? – Money, financial literacy and risk in the digital age” heraus. Aus einer Befragung von je 1.000 Personen aus Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Portugal, Spanien, der Schweiz und Großbritannien wurden durchaus besorgniserregende Erkenntnisse zum Stand der Kenntnisse der Europäer zum Thema Finanzen und Risiko offengelegt. In diesem Blogbeitrag möchte ich neben einem kursorischen Review der Studie auch überlegen, wie verbesserte Finanzbildung erreicht werden kann.

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Taugt p2p Lending als passive Einkommensquelle?

Taugt p2p Lending als passive Einkommensquelle?

Spätestens seit der gemeinsam von Der Finanzfisch und Meine Finanzielle Freiheit  ins Leben gerufenen Serie zu passiven Einkommensquellen, ist offensichtlich, dass ich das Thema passive Einkommensquellen sehr spannend finde. Nachdem ich jüngst eine erste Einführung ins p2p Lending veröffentlicht hatte, möchte ich heute p2p Lending als passive Einkommensquelle beleuchten.

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Die Qual der Wahl – 7 Tipps zur Auswahl von ETFs

Die Qual der Wahl – 7 Tipps zur Auswahl von ETFs

Auf der Handelsplattform XETRA werden mehr als 1000 ETFs gelistet. Immer wieder wird von der steigenden Popularität von ETFs berichtet, zuletzt z.B. in der Financial Times Serie “Age of the ETF”. Gleichzeitig wird Dir der Bankberater Deines Vertrauens 😉 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bei der ETF Auswahl nicht helfen.
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Aktienfonds oder Einzelaktien?

Aktienfonds oder Einzelaktien?

Eine der Schlussfolgerungen meines jüngst erschienenen Blogbeitrags Welche Investments soll ich tätigen? – Fünf goldene Regeln für die richtige Asset Allocation war, dass ein bedeutender Teil des investierten Vermögens in die Asset-Klasse Aktien fließen soll.

Grundsätzlich kann in Aktien über zwei Wege investiert werden, nämlich (i) über ein Investment in Aktienfonds und (ii) über ein Investment in Einzelaktien. Jeder der beiden Wege hat sein Für und Wider, weshalb ich die Vor- und Nachteile in der Folge zusammenfassen möchte. In der Tat gibt es bei einigen Aspekten zwei Seiten der Medaille, sodass kein in allen Dimensionen eindeutiges Bild entsteht.

Was für Aktienfonds spricht, und…….was für Einzelaktien sprichtFonds sind aus meiner Sicht das Vehikel um Aktieninvestments breit zugänglich zu machen; meist ist ein Investment schon ab €50 bzw. über Sparpläne möglich. DurchInvestition in einen Fonds wird das Investieren quasi auf Autopilot geschalten, laufende Kauf-/Verkaufsentscheidungen entfallen und werden vom Fondsmanager vorgenommen. Dadurch wird Investmentdisziplin sichergestellt und gleichzeitig möglicherweise irrationales Investorenverhalten (“meine Lieblingsaktie”, “ich investiere grundsätzlich nicht in Technologie-Aktien”, “die gerade heiße Aktie auch China” etc.) ausgeschaltet. Auch werden Fonds den Compliance-Bestimmungen vieler Arbeitgeber besser gerecht.Bei der Investition in Einzelaktien behält der Investor die volle Kontrolle darüber, welche Aktien gekauft oder verkauft werden sollen. Gerade bei aktiv gemanagten Fonds, ist man den Geschicken des Fondsmanagers ausgeliefert. Auch werden in so manchem Fonds Aktien enthalten sein, die man vielleicht dann doch nicht besitzen möchte.Investmentfonds sind nach dem Grundsatz der Risikostreuung aufgebaut. Durch eine größere Anzahl an im Fonds befindlichen Aktien, kommt es zur Diversifikation bzw. werden Konzentrationsrisiken bzgl. Ländern, Branchen, Währungen vermieden.Diversifikation kann auch als Chancenminderung interpretiert werden – halb scherzhaft auch “Diworseification” genannt. Die herausragende Performance eines Einzeltitels (wenn er denn richtig ausgewählt ist…) wird nur beim Investment in Einzelaktien ins Gewicht fallen, nicht aber bei einem Fonds.Die Spesenbelastung bei einem Aktienfonds hängt sehr stark vom ausgewählten Produkt ab. Kostengünstige Indexfonds werden nur geringe Verwaltungsspesen aufweisen. Allerdings ist hierbei Vorsicht geboten, denn manch aktive gemanagter Fonds kann hohe jährliche Spesen und einen kräftigen Ausgabeaufschlag verrechnen.Auch das Investment in Einzelaktien kann kostengünstig gestaltet werden, insb. wenn ein günstiger Online-Broker gewählt wird. Gleichzeitig können aber kleine Investment-Beträge und häufiges Umschichten des Portfolios zu beachtlichen prozentualen Spesenbelastungen führen. Das Investment in Einzelaktien ist nicht den oft seltsamen Dynamiken von Investmentfonds ausgeliefert. Z.B. Verkaufsdruck auf Grund sinkender Assets im Fonds (wegen Rückgabe von Anteilen durch Investoren) oder Handelsbeschränkungen auf Grund großer Volumina kann dem Privatinvestor wohl nicht passieren.

Natürlich möchte ich mich hier nicht vor einer klaren Meinung drücken 😉 Meine Empfehlung an einen Investor, der keine vertieften Kenntnisse des Aktienmarktes hat, ist mit der Veranlagung in Aktienfonds zu beginnen. Konkret empfehle ich ETFs – doch dazu mehr in einem bald folgenden Beitrag. Die oben angeführten Vor- und Nachteile sind natürlich zu beachten; Vorsicht ist insb. bei den Spesen geboten und natürlich gibt man bei einem Fonds Entscheidungen aus der Hand bzw. delegiert sie an den Fondsmanager. Gleichzeitig kann so aber ohne großen zeitlichen Aufwand eine konsistente Veranlagungsstrategie stetig umgesetzt werden.

Natürlich haben viele, gerade auch so mancher Blogger-Kollege, große Freude am Investment in Einzelaktien und ist dies zum Hobby geworden. Dieser Tätigkeit will ich ja auch gar keinen Einhalt gebieten, allerdings bestehen dann wohl meist weitreichende Kenntnisse der Aktienanalyse und wird ein signifikantes Zeitkontingent aufgewendet werden müssen – beides Prämissen, die ich per se nicht für jeden Investor voraussetzen würde.

Für mich selbst kann ich sagen, dass ich zu ca. 2/3 in Aktienfonds und zu ca. 1/3 in Einzelaktien investiere. Bei den Einzelaktien, habe ich mich auf Aktien fokussiert, die hohe und steigende Dividenden aufweisen (“Dividendenaristokraten”) und auf lange Frist gehalten werden können. Regelmäßige, meist monatliche Investments tätige ich in Aktienfonds, um möglichst konsistent und stetig vorzugehen. Dadurch wird das oben genannte Verhältnis 2/3 zu 1/3 sich künftig weiter zu Gunsten der Aktienfonds verschieben.

Mir ist bewußt, dass das Thema dieses Blogbeitrags kontroversiell ist, insofern freue ich mich über viele, gern auch kritische Kommentare! Es wäre super, wenn auch Links zu verwandten Artikeln in den Kommentaren aufgenommen werden, sodass ein “Netzwerk der Meinungen” entstehen kann.