Minus 11,46%

Minus 11,46%

2018 war ein schlechtes Aktienjahr, der MSCI World Index hat im Lauf des letzten Jahres 11,46% verloren. Investoren, die passive Strategien verfolgt haben und in einen ETF investiert haben, der den MSCI World Index nachbildet, haben ebenso 11,46% ihres Kapitals verloren. Ärgerlich genug, um alles hinzuschmeißen? Zeit, um Wunden zu lecken? Zeit, um Strategien anzupassen? Meine (vielleicht unkonventionell klingenden) Antworten auf diese Fragen lest ihr in diesem Beitrag.

Ausgangssituation

Natürlich sind wir jetzt plötzlich sehr überrascht, wenn der Aktienmarkt 2018 auf einmal, also quasi aus heiterem Himmel 11,46% nachgibt. Aber warum sind wir überrascht? Aus meiner Sicht liegt das einfach daran, dass wir nicht daran gewöhnt sind, dass auch mal ein negatives Vorzeichen vor der jährlichen Performance Rechnung stehen kann. Waren doch die Jahr davor gut bzw. hervorragend: 2016 + 7,48% oder 2017 sogar +20,18%. Auch weiter zurück geblickt, war die Entwicklung der Börsen seit der Finanzkrise einfach großartig. Viele Investoren haben noch gar keine Krise erlebt, viele prominente Blogger sind da keine Ausnahme.

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Wie elitär ist die finanzielle Freiheit?

Wie elitär ist die finanzielle Freiheit?

Eliten sind verhasst. Sowohl Donald Trump konnte Amerikanischer Präsident werden, indem er Eliten bzw. das Establishment anprangerte – ironischerweise obwohl er selbst wohl Teil davon ist. Der Ausgang des Brexit-Referendums in Großbritannien wird ebenfalls weitgehend auf die Kritik an Eliten aller Richtungen, von Politikern bis hin zu Wirtschaftsvertretern, die sich lautstark gegen den Brexit engagierten, interpretiert. Genug sogar für den Economist, um in einem schon vor einigen Monaten erschienenen Artikel vor einer Zuspitzung des Elitenbegriffs zu warnen. Der Economist wendet sich insb. gegen die Abstraktion ohne dabei konkrete Feinbilder zu nennen, z.B. Millionäre, Banker, Klimaforscher, etc. und fordert mehr Reflektion ein, bevor blind gegen Eliten gewettert wird.

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Investition eines großen Geldbetrags – Tranchieren oder “All In”?

Investition eines großen Geldbetrags – Tranchieren oder “All In”?

Schon vor längerer Zeit hatte ich einen Beitrag zum Thema Cost Averaging geschrieben. Es kam zu einer intensiven Diskussion in den Kommentaren. Dies insbesondere deshalb, da nicht immer eine klare Trennlinie zwischen Cost Averaging und der Aufteilung einer größeren Investition in mehrere Tranchen gezogen wird. Zu genau diesem Thema, gab es auch auf anderen Blogs bereits einschlägige Artikel, zu denen sich ähnlich intensive Diskussionen entwickelt haben.

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