Der Wolf im Schafspelz – aktive Einkommensquellen, die sich als passive Einkommensquellen tarnen

Der Wolf im Schafspelz – aktive Einkommensquellen, die sich als passive Einkommensquellen tarnen

Heute erscheint schon der fünfte Artikel in der Artikelserie zu passiven Einkommensquellen, die ja eine Co-Produktion zwischen Der Finanzfisch und Meine Finanzielle Freiheit ist. Falls jemand die vorherigen Artikel der Serie nachlesen möchte, sind hier die Links:

Nachdem Euch ja Der Finanzfisch im letzten Artikel von den Vorteilen passiver Einkommensquellen überzeugt hat und ihr über die geringe gesellschaftliche Akzeptanz finanzieller Freiheit hinwegkommt, wollen wir nun zur Vorsicht vor dem Wolf im Schafspelz mahnen. Wer sich in der einschlägigen Blog-Szene und Fachbüchern umsieht, findet verschiedene Wege zur finanziellen Freiheit vorgezeichnet. Ihnen ist aber als zu Grunde liegendes Muster gemeinsam, dass aktive Einkommensquellen schrittweise durch passive Einkommensquellen substituiert werden. Ob dies durch ETFs, Investment in “Dividendenaristokraten”, Immobilien, Online-Geschäftsmodelle o.ä. passieren soll, bleibt meist dem Geschmack des Autors überlassen.
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Wieso überhaupt passives Einkommen? Vor- und Nachteile von passiven Einkommensströmen

Wieso überhaupt passives Einkommen? Vor- und Nachteile von passiven Einkommensströmen

Heute erschien der vierte Artikel in der Artikelserie zu passiven Einkommensquellen im Blog meines Kollegen Der Finanzfisch. Der Artikel beschäftigt sich mit der Frage, wieso überhaupt passives Einkommen angestrebt werden sollte. Der Finanzfisch wird dabei die Vor- und Nachteile von passiven Einkommensströmen erörtern.

Viel Spaß beim Lesen!

Wer die vorherigen Artikel noch nicht gelesen hat, kann die Artikelserie hier  zu lesen beginnen und sich dann weiter vorarbeiten.

Warum man zum Aufbau von passiven Einkommensquellen aktiv etwas tun muss

Warum man zum Aufbau von passiven Einkommensquellen aktiv etwas tun muss

Heute erscheint schon der dritte Artikel in der Artikelserie zu passiven Einkommensquellen, die ja eine Koproduktion zwischen Finanzfisch und Meine Finanzielle Freiheit ist. Falls jemand die vorherigen Artikel der Serie nachlesen möchte, sind hier die Links:

Wie Finanzfisch schon im zweiten Artikel der Serie geschrieben hat, ist der Verlauf zwischen aktiven und passiven Einkommensquellen zuweilen fließend. Im Wesentlichen kommt es darauf an, dass der (aktive) Arbeitseinsatz mit dem (passiven) Einkommen nicht linear korreliert, sondern durch Automatisierung oder Auslagerung auf ein Minimum begrenzt wird. Diese treffliche Definition gilt v.a. ab dem Zeitpunkt, dass die passive Einkommensquelle bereits am Sprudeln ist. Was gilt aber für den Aufbau der passiven Einkommensquelle? Ist das Adjektiv “passiv” hier vielleicht sogar irreführend?

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Ab wann ist ein Einkommen überhaupt passiv?

Ab wann ist ein Einkommen überhaupt passiv?

Heute erschien der zweite Artikel in der Artikelserie zu passiven Einkommensquellen im Blog meines Kollegen Der Finanzfisch. Der Artikel beschäftigt sich mit der Frage, ab wann ein Einkommen überhaupt passiv ist. Viel Spaß beim Lesen!

Wer den ersten Artikel noch nicht gelesen hat, kann die Artikelserie hier zu lesen beginnen.

Der heilige Gral der finanziellen Freiheit: Passive Einkommensquellen

Der heilige Gral der finanziellen Freiheit: Passive Einkommensquellen

Passive Einkommensquellen werden gemeinhin als der Schlüssel zum Erfolg für die finanzielle Freiheit genannt. Je besser, nachhaltiger und schneller es gelingt, passive Einkommensströme zu erschließen, umso eher kann auf aktives Einkommen verzichtet werden, so die Argumentation. Auf vielen auch deutschsprachigen Finanzblogs, wurden schon Teilaspekte zu passiven Einkommensquellen beleuchtet. Um einen umfassenden Überblick zum Thema passive Einkommensquellen zu erstellen, rufen jetzt Der Finanzfisch und Meine Finanzielle Freiheit eine Artikelserie ins Leben.

In den nächsten Tagen werden insgesamt sechs Artikel erscheinen, die sich mit dem Thema passive Einkommensquellen beschäftigen. Dabei wird abwechselnd ein Artikel auf Meine Finanzielle Freiheit und Finanzfisch erscheinen. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen des ersten Artikels und freuen uns, wenn Du die gesamte Serie verfolgst und Dich auch durch Kommentare einbringst.

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Passives Einkommen aus Immobilien

Passives Einkommen aus Immobilien

Ich freue mich heute einen Gastbeitrag von Chris und Julian von vermietedichreich.de veröffentlichen zu können. Chris und Julian haben sich mit Immobilieninvestments in Richtung finanzielle Freiheit aufgemacht. Was könnte daher besser passen, als die beiden über passives Einkommen aus Immobilien berichten zu lassen – konkret wird der Immobilieninvestor Peter seinen passiven Einkommensstrom erklären. Jetzt aber viel Spaß beim Lesen!
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Nimm Dein finanzielles Glück selbst in die Hand!

Nimm Dein finanzielles Glück selbst in die Hand!

In meinem letzten Artikel vor dem Jahreswechsel habe ich über Neujahrsvorsätze geschrieben. Wenn ich für breite Bevölkerungsschichten einen Vorsatz ergänzen könnte, wäre das “Nimm Dein finanzielles Glück selbst in die Hand – verlass Dich nicht auf die staatliche Vorsorge!” – ein weiterer frommer Wunsch für 2017? Vielleicht. Tatsächlich kann dieser Vorsatz durch ganz konkrete, am Ende dieses Artikels beschriebene Schritte sofort in die Tat umgesetzt werden.
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Von Dividenden-Jüngern, die sich an passiven Einkommensquellen laben

Von Dividenden-Jüngern, die sich an passiven Einkommensquellen laben

Wie schon in einem meiner früheren Artikel ausgeführt, handelt es sich bei Dividenden um zinsbasierte, passive Einkommensquellen. Das bedeutet, dass das Einkommen nach dem Grundsatz “Einkommen = eingesetztes Kapital x Dividendenrendite” erwirtschaftet wird. Als passive Einkommensquelle sind Dividenden daher von Arbeitsleistung je Zeiteinheit völlig losgelöst und somit fast beliebig skalierbar.

Viele Blogger-Kollegen haben Ihre Veranlagungs-Strategien auf dem Weg zur finanziellen Freiheit ausschließlich Dividenden zugeschnitten, z.B. Dividendenmillionär oder Dividendeninvestor. Gleichzeitig sehen manche berechtigterweise Dividenden-Strategien kritisch und damit der Philosophie der “Dividenden-Jüngern” skeptisch gegenüber.

Sind Dividenden überhaupt passives Einkommen?

Etwas überrascht hat mich dann aber doch die Meinung, dass Dividenden gar keine passiven Einkommensquellen sind. Es handle sich nur um eine andere Verteilung von Vermögen – linke Tasche, rechte Tasche also. Es mag ja richtig sein, dass am Ex-Dividenden-Tag der Kurs der Aktie typischerweise um den Dividenden-Betrag sinkt. Allerdings stimmt diese Betrachtung eben nur am Ex-Dividenden-Tag. Im Laufe des Quartals bzw. Jahres erwirtschaftet das Unternehmen nämlich laufend Gewinne, die dann die auch die Basis für die Dividenden-Ausschüttung sind, die idealerweise kurssteigernd wirken. Aus Sicht des Investors, geschieht das völlig passiv, nämlich ohne, dass der Investor in irgendeiner Form durch seinen eigenen Arbeitseinsatz tätig werden muss. Ceteris paribus bedeutet das auch, dass die Vermögensverschiebung am Ex-Dividenden-Tag durch die Gewinne des Folgequartals/-jahres aufgeholt werden und so der Kursverlust wettgemacht wird. Also, um die in der Zwischenüberschrift aufgeworfene Frage explizit zu beantworten: Ja, Dividenden sind passives Einkommen. Wirklich 😉

Warum sind nun Dividenden-Strategien derart populär?

Die Popularität von Dividenden-Strategien führe ich darauf zurück, dass für die Vergangenheit empirisch nachgewiesen werden konnte, dass der TSR (Total Shareholder Return) von Dividenden-Aktien höher als jener des Gesamtmarkets war. Eine der prominentesten Ausprägungen dieser Strategie ist die “Dogs of the Dow”-Strategie. Dabei werden anfänglich die Aktien mit der höchsten Dividendenrendite im Dow Jones-Index in der Hoffnung auf überproportionale Erträge gekauft und dann jährlich auf die Aktien mit der höchsten Dividendenrendite angepasst. Während diese Strategie in der Vergangenheit erfolgreich war, ist sie dies in jüngeren Zeitscheiben nicht mehr der fall (siehe u.a. Malkiel, Burton Gordon (2003). The Efficient Market Hypothesis and Its Critics. Princeton, NJ: Center for Economic Policy Studies, Princeton University 

Es ist auch nachvollziehbar, dass diese Strategie nicht dauerhaft überdurchschnittliche Erträge erzielen kann. In der Annahme, dass Kapitalmärkte effizient sind und sämtliche verfügbare Informationen in die aktuellen Kurse einpreisen, ist es nicht haltbar, dass Überrenditen durch eine Dividendenstrategie erzielt werden können. Denn sobald die Marktteilnehmer diese mögliche Überrendite auch nur erahnen können, würden sie durch ihr Handelsverhalten den Kurs so beeinflussen, dass langfristig kein Vorteil mehr besteht. Die Aktien würden entsprechend steigen und durch die Arbitrage dieser Handelsteilnehmer wäre die Chance auf Überrendite auch schon verarbeitet.

In der Tat sprechen jedoch einige Gründe für Aktien von Unternehmen, die hohe und stabile bzw. sogar wachsende Dividenden ausschütten. Diese Argumente können durchaus schlaue und redliche Investoren dann dazu veranlassen, in Dividendentitel zu investieren. Das mag sogar soweit gehen, dass die Theorie der effizienten Kapitalmärkte, durch Investoren ausgehebelt wird und tatsächlich Übererträge erzielt werden. Es hätten sich also Besonderheiten im Investorenverhalten über die reine Lehre der effizienten Märkte hinweggesetzt.

Was spricht aber nun für Dividenden-Aktien? Das Management eines Unternehmens, das Dividenden ausschüttet, sendet an den Kapitalmarkt das Signal diese Dividenden auch für die Zukunft zahlen zu können. Dieses Signal ist sehr bedeutend, da so eine Aussage zur Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells und zur zukünftigen Profitabilität des Unternehmens getroffen und durch Handlungen unterlegt wird. Gleichzeitig diszipliniert dieses Signal auch das Management. Denn die Ankündigung künftiger, wachsender Dividenden wird kein Management gerne aufgeben wollen, sondern darauf bedacht seine die Versprechungen an den Kapitalmarkt einzuhalten. Dadurch werden die Handlungen des Managements fokussiert und “Empire Building”, das den Shareholder Value vernachlässigt, hintangehalten. Vielmehr wird es dem Aktionär ermöglicht, selbst zu entscheiden was er mit freien Cash Flows (die durch Dividenden ausgeschüttet werden) tun möchte. Der Investor kann noch immer reinvestieren und weitere Aktien kaufen oder sich eben anderen Investitionsmöglichkeiten zuwenden. Wenn das Unternehmen Gewinne thesaurieren würde, besteht zumindest abstrakt die Gefahr, dass das Management in andere, vielleicht weniger renditestarke Projekt investiert.

Welche Kritik der Dividenden-Jünger ist nun aber berechtigt?

Das mag ja ganz so klingen, als wäre die Kritik der Dividenden-Kritiker nicht gerechtfertigt. Es gibt allerdings einige (aus meiner Sicht berechtigte) Gründe, die gegen eine Dividenden-Strategie sprechen. Erstens können hohe Dividenden in gewisse Situationen nicht nachhaltig sein, nämlich dann, wenn die Ausschüttungen aus historischen Gewinnrücklagen oder gar durch Rückgewähr von Einlagen finanziert werden. Dass dies keine nachhaltige Dividendenpolitik ist, liegt auf der Hand. Das kann aber auch von Investoren leicht erkannt werden und durch eine parallele Betrachtung der Payout-Ratio enttarnt werden. Zweitens fällt auf Dividenden natürlich Steuer an. Viele Steuersysteme sehen zwar auch bei Verkauf der Aktie eine äquivalente Versteuerung des Kursgewinns vor. Allerdings kommt es bei der Thesaurierung von Gewinnen zu einer Stundung der Steuerzahlung bis zum Zeitpunkt des Verkaufes. Viele anglo-amerikanische Unternehmen haben diesen Steuereffekt (und die Bevorzugung von Kursgewinnen gegenüber Dividendenausschüttungen im US Steuersystem) erkannt und retournieren Gewinne über Aktienrückkäufe an Ihre Investoren.

Wie nutze ich selbst Dividenden auf meinem Weg zur finanziellen Freiheit?

In meiner Asset Allocation sind Dividenden kein primäres Kriterium für die Auswahl von Veranlagungen. Die meisten der von mir gehaltenen Aktien zahlen stabile Dividenden, doch war die Dividende nur eines von mehreren Kriterien bei der Auswahl der Aktie. Natürlich ist die Dividende ein willkommener Nebeneffekt, das will ich gar nicht bestreiten. Auch die von mir gehaltenen Aktien-ETFs schütten die vereinnahmten Dividenden aus. Derzeit reinvestiere ich allerdings sämtliche vereinnahmten Dividenden bzw. ETF-Ausschüttungen entlang meiner Asset Allocation. Ich gehe allerdings davon aus, dass ich, sobald ich finanziell frei bin, stärker auf den Cash-Flow von Dividenden zurückgreifen werde bzw. durch Verkauf von Aktien Kursgewinne realisieren werde.

Wie gewohnt, freue ich mich sehr über Kommentare! Ich kann mir vorstellen, dass dieses Thema “auf beiden Seiten” der Argumentation für Reaktionen sorgen wird – ich bin gespannt, welche Aspekte durch die Kommentare noch ergänzt werden.

Investieren mit dem Durchschnitt – der “Cost-Average-Effekt”

Investieren mit dem Durchschnitt – der “Cost-Average-Effekt”

Durchschnitt klingt eigentlich gar nicht gut. Wer will schon Durchschnitt sein, lieber doch überdurchschnittlich verdienen, überdurchschnittlich viel sparen, überdurchschnittliche Renditen erzielen, etc. Es kann dann ja wohl auch nicht die Asset Allocation des Durchschnittsbürgers mit realer Geldvernichtung in Bausparer und Sparbuch gemeint sein. Wie kann man also sinnvoll mit dem Durchschnitt investieren?

Der Cost-Average-Effekt

Investieren mit dem Durchschnitt, also die Nutzung des Cost-Average-Effekts bedeutet, dass der gleiche Geldbetrag in bestimmten Zeitintervallen (z.B. monatlich oder quartalsweise) in ein Wertpapier (z.B. einen ETF) investiert wird. Diese Investmentstrategie kann aus drei guten Gründen empfohlen werden:

  • Durch regelmäßiges Ansparen mit der Cost-Average-Strategie kann der Aufbau eines Finanzvermögens, das über Dividenden, Zinsen oder sonstiges Ausschüttungen eine passive Einkommensquelle eröffnet.
  • Zudem wird Investmentdisziplin sichergestellt. Denn egal ob das Wertpapier gerade steigt oder fällt, wird immer der gleiche Betrag investiert. Es wird so das – zutiefst menschliche, aber für den Investmenterfolg höchst schädliche – zyklische Anlageverhalten im Sinne des “Herdentriebs” (d.h. bei fallenden Kursen zu verkaufen und bei steigenden Kursen zu kaufen) ausgeschalten.
  • Der Cost-Average-Effekt reduziert den durchschnittlichen Kaufpreis des Investments. Das klingt seltsam, kann aber an Hand eines einfachen Beispiels illustriert werden:
Monat inverstierter Betrag Preis pro Anteil Anzahl der erworbenen Anteile
Februar

€100

€30

3,33

März

€100

€25

4,00

April

€100

€37

2,70

Mai

€100

€40

2,50

Summe

€400

€33 /  €31,92

12,53

Oder ist der Durchschnitt doch nicht so toll?

Das gerade gezeigte Rechenbeispiel, kann allerdings die Frage aufwerfen, ob Cost-Averaging wirklich sinnvoll ist. Plump könnte man nämlich sagen, dass ein besserer Kurs (nämlich €30) genutzt werden hätte können, wenn €400 im Februar investiert worden wären. Diese Kritik ist allerdings in sehr vielen Fällen unbegründet, denn wer mit der Cost-Average-Strategie anspart und regelmäßig investiert, hat im Startzeitpunkt nicht den vollen Betrag zur Verfügung, sondern nur die monatliche Summe. Andererseits möge das Beispiel aber sehr wohl aufzeigen, dass es wenig sinnvoll ist, das Investieren auf mehrere Tranchen aufzuteilen, wenn das gesamte Kapital im Startzeitpunkt zur Verfügung steht, nur um den Kaufkurs zu optimieren.

In Wahrheit zeigt das Rechenbeispiel aber sehr charmant, wie man von Cost Averaging profitieren kann. Der durchschnittliche Einstiegspreis (arithmetischer Durchschnitt), zu dem die Anteile gekauft wurden, war €33. Die tatsächlichen Kosten liegen bei aber bei €31.92 (gewichteter Durchschnitt). Mit Cost-Averaging hat mal also um €1,08 je Anteil billiger gekauft, als hätte man stets die gleiche Anzahl an Anteilen gekauft. Dieser eigentlich ganz simple Effekt beruht auf der Tatsache, daß bei niedrigen Kursen mehr Anteile und bei hohen Kursen weniger Anteile erworben werden.

Cost-Averaging als Hilfsmittel gegen die Angst vor der bösen Volatilität

Findige Leser werden natürlich auch anmerken, dass Cost Averaging eigentlich nur bei recht volatilen, also stark schwankenden Wertpapieren sinnvoll ist. Bei einem sich statisch – hoffentlich nach oben bewegenden – Wertpapier, z.B. einem Geldmarktfonds, wird der Durchschnittseffekt nicht wirklich schlagend. Gerade aber bei stark schwankenden Wertpapieren, z.B. Aktien-ETFs allerdings, kommt der Effekt aber besonders gut zum Tragen.

Nun wird Volatilität sehr oft als Grund zur Sorge bei Aktieninvestments genannt. Sicherheits-suchende Kleinanleger, würden sich von den dramatischen Schwankungen an den internationalen Kapitalmärkten abschrecken lassen, etc. Wer langfristig angelegten Vermögensaufbau mit der Cost-Average-Strategie verfolgt, der schaltet aber durch diese Strategie dadurch quasi das Volatilitätsrisiko aus bzw. profitiert sogar davon.

Folgen Sie meiner Empfehlung zum Cost Averaging oder sehen sie diese Strategie kritisch? Ich freue mich in jedem Fall über Ihren Kommentar und Ihre Meinung!