Interview mit Tim Schäfer

Interview mit Tim Schäfer

Ich freue mich heute ein Interview mit Tim Schäfer publizieren zu dürfen. Ich gehe davon aus, dass viele von Euch Tim’s Blog kennen bzw. regelmäßig lesen. Mich begeistert an seinem Blog, dass er sehr konsequent seine Botschaften transportiert und nicht müde wird zu Sparsamkeit im Konsumwahnsinn zu mahnen und zum Investieren in Qualitätsaktien und ETFs anregt. Auch im folgenden Interview bringt Tim seine Aussagen auf den Punkt und gewährt spannende Einblicke. Viel Spaß beim Lesen!

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Die Qual der Wahl – 7 Tipps zur Auswahl von ETFs

Die Qual der Wahl – 7 Tipps zur Auswahl von ETFs

Auf der Handelsplattform XETRA werden mehr als 1000 ETFs gelistet. Immer wieder wird von der steigenden Popularität von ETFs berichtet, zuletzt z.B. in der Financial Times Serie “Age of the ETF”. Gleichzeitig wird Dir der Bankberater Deines Vertrauens 😉 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bei der ETF Auswahl nicht helfen.
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Nimm Dein finanzielles Glück selbst in die Hand!

Nimm Dein finanzielles Glück selbst in die Hand!

In meinem letzten Artikel vor dem Jahreswechsel habe ich über Neujahrsvorsätze geschrieben. Wenn ich für breite Bevölkerungsschichten einen Vorsatz ergänzen könnte, wäre das “Nimm Dein finanzielles Glück selbst in die Hand – verlass Dich nicht auf die staatliche Vorsorge!” – ein weiterer frommer Wunsch für 2017? Vielleicht. Tatsächlich kann dieser Vorsatz durch ganz konkrete, am Ende dieses Artikels beschriebene Schritte sofort in die Tat umgesetzt werden.
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7 Tipps für Neujahrsvorsätze zur finanziellen Freiheit

7 Tipps für Neujahrsvorsätze zur finanziellen Freiheit

Neujahrsvorsätze sind ja so eine Sache… ein Gutteil wird ohnedies nicht eingehalten. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel sind Mitgliedschaften und der Besuch von Fitness-Centern. Meine persönliche und wohl nicht wissenschaftliche Beobachtung ist, dass im Januar ein deutlicher Anstieg der Besucherzahlen zu verzeichnen ist, während ab Februar bereits alles zurück auf normalem Niveau ist. Der rational sehr sinnvolle Vorsatz “Im Neuen Jahr mehr Sport machen!” hat also keine besonders lange Halbwertszeit und wird rasch über Bord geworfen. Also wieder ein Neujahrsvorsatz, der nicht eingehalten wird…

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Interview mit Rico von erfolgreich-sparen.com

Interview mit Rico von erfolgreich-sparen.com

Rico von http://www.erfolgreich-sparen.com/ beschäftigt sich schon seit 2009 mit Themengebieten rund um die finanzieller Freiheit. Neben seiner Tätigkeit im Bereich Corporate Finance mit Schwerpunkt Unternehmensfinanzierung und Controlling, baut er zudem stetig passive Einkommensquellen als Stillhalter mit Optionen, mit Dividendenaktien und seinem Blog auf. Ich freue mich, dass er meiner Interview-Anfrage gefolgt ist, da er sich mit dem Fokus auf Optionenhandel vom Mainstream ab und biete eine alternative Perspektive. Viel Spass beim Lesen des Interviews!

Finanzielle Freiheit: Was ist der Inhalt deines Blogs?

Rico: Auf erfolgreich-sparen.com beschäftige ich mich seit 2009 mit dem Thema “Private Finanzen”. Den Einstieg fand ich zunächst über die klassische Frage wie man besser Geld sparen kann (daher kam auch der Blog-Titel). Allerdings wurde mir dann relativ schnell klar, dass Sparen allein nicht wirklich viel bringt, wenn du nicht genau weiß WOZU du eigentlich sparst. Deshalb habe ich mich immer mehr der Frage der finanziellen Freiheit angenähert und bin darüber auch auf das Konzept des passiven Einkommens aufmerksam geworden. Auf der Website kann man dann relativ klar meinen Weg von Dividendenaktien, langfristigem Investieren bis zu meinem aktuellen Hauptfokus Optionshandel nachverfolgen.

Finanzielle Freiheit: Das kann ich gut nachvollziehen – siehe auch meinen Artikel zum Thema Sparen/Investieren. Doch, was unterscheidet deinen Blog von all den anderen Blogs über finanzielle Freiheit? Warum sollen unsere Leser immer wieder kommen?

Rico: Zunächst muss ich einfach mal sagen, dass alle deutschen Finanzblogger einen super Job machen. Das Thema Geld wird in Deutschland immer noch totgeschwiegen und ich stelle jeden Tag fest, wie wenig die Menschen damit anfangen können. Jede Diskussion um Geld und Finanzen stärkt das Bewusstsein der Leser, dass sie sich mit dem Thema befassen müssen und sollten!

Allerdings beschäftigen sich die meisten Blogs doch sehr einheitlich mit dem gleichen Konzept. In den letzten Jahren konnte man mit zusehen, wie das Thema Dividenden als passives Einkommen in den Fokus gerückt ist. Ich bin darüber zwar auch gestartet, aber ich musste doch recht schnell feststellen, dass man hier verdammt lange “sparen” muss, bis wirklich ein spürbarer Dividendenstrom entsteht.

Im Gegensatz zu anderen Blogs möchte ich nicht “langsam und sicher” finanziell unabhängig werden, sondern SCHNELL und sicher.

Die meisten Denken, dass schnell immer etwas mit Betrug oder hohem Risiko zu tun hat. Ich möchte aber einfach vermitteln, dass das so nicht stimmt. Risiko ist auch immer eine relative Größe. Wenn du als kleines Kind zum Beispiel laufen gelernt hast, war das erstmal sehr gefährlich. Ständig bist du gestürzt und es kullerten Tränen. Doch mit der Übung gehört das aufrechte gehen für jeden Erwachsenen nun einfach dazu.

Ebenso ist es mit dem Autofahren. Natürlich ist Autofahren gefährlich, aber man kann das Risiko durch Übung, Training und Erfahrung in den Griff bekommen. Nicht ohne Grund können wir nun mit hohen Geschwindigkeiten über die Autobahn rollen und trotzdem sinkt die Zahl der Verkehrsopfer stetig.

Beim Investieren ist es genauso: Beim ersten Kontakt mit der Börse erscheint eine einfache Aktie schon riskant, doch mit der Erfahrung wirst du lernen, dass man diese Risiken gut in den Griff bekommen kann. Je besser du hier wirst, desto höher wird auch deine mögliche Rendite und desto schneller kannst du finanziell frei werden.

Finanzielle Freiheit:  Was ist dein liebster Beitrag auf deinem Blog und warum? Ist das auch jener Beitrag, der den meisten Traffic bekommt?

Rico: Mein liebster Beitrag ist die Artikelserie “Geheime Welt der Stillhalter” (http://www.erfolgreich-sparen.com/geheime-welt-der-stillhalter-teil-1/). Allerdings wird der Beitrag nicht besonder oft gelesen, weil ich vermute, dass die meisten sich von dem Thema noch abschrecken lassen. Ich wünsche mir aber, dass ich damit meinen Lesern eine Welt eröffnen kann, in der sie sehen, dass der Finanzmarkt viel mehr Möglichkeiten als steigende und fallende Kurse bietet.

Finanzielle Freiheit: Ich habe die Aritkelserie gelesen und dabei gemerkt, dass ich mich mit Optionsstategien mehr befassen sollte… Nun, was bedeutet aber finanzielle Freiheit für Dich? Wo befindest Du Dich am Weg zur finanziellen Freiheit? Wann willst Du sie erreichen? Ist Dir eine absolute Zahl des Vermögens (z.B.: € X Mio.) oder die Abdeckung bestimmter Bedürfnisse aus passivem Einkommen wichtig?

Rico: Für mich bedeutet die finanzielle Freiheit, dass ich mir Zeit und Arbeit selbst einteilen kann. Ich möchte nicht von meinen Chef vorgegeben haben, wann ich Urlaub machen darf. Ich möchte auch selbst entscheiden, mit welchen Projekten ich meine Lebenszeit verwende. Mich graut es vor der Idee 40 Jahre in einem Unternehmen angestellt zu sein und danach nichts als einen feuchten Handschlag zu erhalten.

Eine konkrete Zahl habe ich nicht im Kopf. Aber ich möchte genug Einkommen generieren, um meine Lebenshaltungskosten bequem absichern zu können. Das lässt sich ja nicht nur über die Höhe des Kapitals erreichen sondern auch über die erzielbare Rendite. Deswegen ist es für mich auch so wichtig, dass ich mich fast täglich mit dem Thema beschäftige und immer wieder neues dazu lerne.

Finanzielle Freiheit:  Wie planst Du die finanzielle Freiheit zu erreichen? Welche passiven Einkommensquellen findest Du besonders interessant?

Rico: Mein Weg führt mich über den Handel mit Optionen als Stillhalter. Damit hast du alle Möglichkeiten, dein Risiko selbst zu definieren und kennst gleichzeitig auch die dafür mögliche Rendite. Wenn mein Kapital und das erzielte Einkommen daraus einmal groß genug ist, wird zusätzliches Einkommen dann wieder in defensive Formen wie Dividenden oder Immobilien investiert.

Finanzielle Freiheit: Welchen finanziellen Tipp würdest Du unseren Lesern mitgeben?

Rico: Ich denke, der beste Tipp, den ich bieten kann, ist der Hinweis auf den Optionshandel. Damit meine ich nicht Optionsscheine, sondern echte Optionen. Schau dir auch gern mal Jens Rabe an, er zeigt, wie man mit Optionen Geld verdienen kann. Auch beim Optionsuniversum findet man eine gute deutsche Anlaufstelle. In beiden fällen gibt es auch Videos, in denen viel ausführlich erklärt wird. Wenn du Englisch kannst, schau dich bei englischen Seiten um über Option Writing. Die Community ist hier einfach so viel größer!

Das Thema wird in Deutschland totgeschwiegen. Natürlich ist auch nicht so einfach zugänglich wie “kaufe Dividendenaktien oder ETFs und halte sie bis zur Rente”, aber glaube mir, es ist wirklich wert, sich damit etwas näher zu beschäftigen.

Finanzielle Freiheit: Vielen Dank für das Interview, Rico!

Mit Weihnachtsgeschenken € 156.000 versenken?

Mit Weihnachtsgeschenken € 156.000 versenken?

Heute ist der 1. Dezember, der Countdown bis Weihnachten hat also offiziell begonnen! Wenn es nach dem Einzelhandel geht, ist der Startschuss für das Weihnachtsgeschäft allerdings schon längst gefallen. In den USA wird traditionell mit dem Black Friday, das ist der Freitag nach Thanksgiving, das Weihnachtsgeschäft eröffnet. Benannt wurde dieser Tag ursprünglich nach einer Branchenweisheit, wonach an diesem Tag Einzelhändler die Gewinnschwelle für das Jahr überschreiten und ab diesem Zeitpunkt schwarze Zahlen schreiben. Zwischenzeitlich wurde der Black Friday längst nach Europa exportiert und durch den Cyber Monday ergänzt. Amazon hat sogar noch eins drauf gelegt und die Cyber Monday Deals Week ausgerufen.

Helfen Sie also dem Einzelhandel schwarze Zahlen zu schreiben, oder achten Sie auch beim Kauf von Weihnachtsgeschenken auf Ihre finanzielle Freiheit? Das mag jetzt kleinlich wirken, ausgerechnet bei den Weihnachtsgeschenken sparen zu wollen. Das geht ja gar nicht, mögen Sie denken. Ich rate dennoch dringend zu Sparsamkeit bei den Weihnachtsgeschenken – über die Jahre hinweg, können durch exzessive Weihnachtsgeschenke nach meiner einfachen Simulationsrechnung *) €156.000 versenkt werden. €156.000? Das gibt dann doch zu denken, oder?

Vorausgeschickt sei, dass viele Weihnachtsgeschenke nur einen weiteren Beitrag in der Konsumspirale bedeuten werden. Für das neue Auto braucht man weitere Accessoires, zur Mitgliedschaft im Golfclub das neue Golfbag, etc. Diese Konsumspirale belegt erneut, dass vermeintlichen Assets nur weitere Belastungen nach sich ziehen, wie ich bereits in einem vorherigen Blogbeitrag erläutert habe. Zudem sind viele Weihnachtsgeschenke weitere Staubfänger im Regal, Platzräuber im Schrank, Komplexitätstreiber für das tägliche Leben, etc. und damit nur Ausdruck überbordenden Konsums. Meinem Blogger-Kollegen Tim Schäfer werde ich dabei aus dem Herzen sprechen.

Zudem sind Weihnachtsgeschenke ein weiterer Faktor, der aus der “besinnlichen Advents- und Vorweihnachtszeit” einen vierwöchigen Höllenritt macht. Für viele ist die ruhigste Zeit im Jahr nämlich das genaue Gegenteil: Stress in der Arbeit, da Projekte vor Weihnachten abgeschlossen werden und Verträge für das Neue Jahr verhandelt werden wollen. Privat reiht sich Einladung an Charity-Glühwein an Einladung, zudem wollen ja auch noch Geschenke gekauft und allerlei Vorbereitungen getätigt werden. Vereinfachungen bei den Weihnachtsgeschenken können also auch einen Beitrag dazu leisten, ein klein wenig dieses Vorweihnachtsstresses zu beseitigen.

Um keine € 156.000 zu versenken, keinen unnötigen Plunder zu kaufen, Weihnachtsstress zu vermeiden, aber trotzdem das Weihnachtsfest nicht ganz geschenklos vorüberziehen zu lassen, habe ich folgende Tipps gesammelt:

1 – Fertigen Sie eine Liste an, wen Sie beschenken wollen

Her mit einem Blatt Papier, Excel oder wie auch immer…einfach aufschreiben, wen Sie beschenken wollen. Schaffen Sie sich den Überblick und werden Sie sich dabei auch gleich noch mal bewusst, wie lang diese Liste denn wirklich ist. Es mag ja sehr nett gemeint sein, wen man hier beschenken will, doch tut man das immer aus tiefstem Herzen oder doch, weil man ja in den letzten Jahren etwas bekommen hat, man nicht unhöflich sein möchte, etc.? Diese Liste regt normalerweise sehr zum Nachdenken an.

2 – Legen Sie ein Gesamtbudget fest

Ganz brutal, ohne weitere Analyse, einfach ein Budget für sämtliche Weihnachtsgeschenke festlegen! Dabei würde ich raten noch nicht einmal so zu denken, dass gewisse Geschenke fix eingeplant sein müssen, sondern mich eher daran orientieren, dass der durchschnittliche Deutsche € 477 pro Jahr für Weihnachtsgeschenke ausgibt. Brauchen Sie wirklich mehr?

3 – Schließen Sie “Nichtangriffspakte”

Wenn die Liste der zu Beschenkenden wirklich zu lange geworden ist und das mit dem festgelegten Budget unvereinbar wird, kann man über “Nichtangriffspakte” nachdenken. Also, einfach absprechen, dass man sich nichts schenkt. Das schlägt auch mein Blogger-Kollege Malachit vor. Das kann durchaus wertschätzend sein, hat man doch aneinander gedacht und vielleicht erleichtert man ja sogar dem vermeintlich glücklich Beschenkten das Leben, da er nichts zurückschenken muss.

4 – Wählen Sie Geschenke aus, die gar nichts/wenig kosten

Ja, es gibt Geschenke, die nichts kosten, über die sich der Empfänger sehr freuen wird. Auch für €5 können sehr kreative, pfiffige Kleinigkeiten erworben werden. Wer schon einmal Wichteln/Secret Santa gespielt hat, hat trotz einer betragsmäßigen Beschränkung auch ein witziges Geschenk finden müssen. Meine bescheidene Schenker- und Beschenkten-Erfahrung besagt, dass nicht der Wert des Geschenks die Freude ausmacht, sondern die Tatsache, wie intensiv sich jemand Gedanken gemacht hat, Freude zu schenken.

Wenn Sie spontan keine Ideen haben, verweise ich gern auf den Blog von Finanzfisch, der einige tolle Ideen gesammelt hat: 12 günstige und kreative Geschenkideen

5 – Vermeiden Sie Impulskäufe (oder überhaupt die Einkaufzentren/-straßen zur Weihnachtszeit;-))

Das ist ganz im Ernst gemeint und hat zwei gute Gründe: Erstens werden bei Impulskäufen die rationalen Gedanken, die sie im Budget niedergeschrieben haben, zu Nichte gemacht. Wenn Sie einmal in der Parfümerie sind, werden sie wohl kaum unter €100 ausgeben, das Geschenk soll ja nicht schäbig sein, etc. Zweitens setzen Sie sich durch den Besuch der überfüllten Einkaufszentren in der Vorweihnachtszeit genau dem Stress aus, den Sie eigentlich vermeiden wollten…

Ich hoffe sehr, dass Ihnen diese fünf Tipps weiterhelfen, sowohl am Weg zur finanziellen Freiheit zu bleiben aber auch eine weniger stressige Vorweihnachtszeit zu haben. Ich selbst bin einem Großteil der 5 Tipps gefolgt. So habe ich ca. Mitte November die Liste der Beschenkten und Geschenke erstellt. Die Geschenke sind fast alle schon gekauft oder online bestellt. Der Stress-Faktor ist damit wirklich weg. Wie immer freue ich mich sehr über Kommentare und weitere Ideen, wie man noch ans Thema Weihnachtsgeschenke herangehen kann!

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*) Annahmen: Für die Dauer von 30 Jahren werden €500,-/Jahr mehr als erforderlich für Weihnachtsgeschenke ausgegeben, dieser Betrag steigt durch Inflation jährlich um 2%, die ersten fünf Jahre gehen diese Kosten gegen einen Dispokredit mit 15% Zinsen p.a., in allen folgenden 25 Jahren fließt das Geschenkgeld dann nicht der Investition zu, weshalb keine 7% Veranlagungserfolg lukriert werden können.

Interview mit Dominik von finanziell-frei-mit-30.de

Interview mit Dominik von finanziell-frei-mit-30.de

Als ich das erste Mal auf Dominik’s Blog stieß, war ich sehr überrascht, welch profunde Gedanken sich ein 19-jähriger zum Thema finanzielle Freiheit macht. Ich finde Dominik’s Ausführungen auf seinem Blog unter der Rubrik “Über mich” jedenfalls sehr inspirierend. Wenn man bedenkt, welche Kräfte von Zins- und Zinseszins ausgeht, ist leicht erschließbar, dass das Ziel eines 19-jährigen finanziell frei zu werden, recht realistisch ist, ob bis 30 oder ein wenig später, sollte da nicht den Ausschlag geben. Daher freue ich mich besonders, nachfolgendes Interview mit Dominik zu veröffentlichen.

Finanzielle Freiheit: Was ist der Inhalt Deines Blogs?

Dominik: Auf meinem Blog geht es hauptsächlich um die Themen Mindset, Sparen und Investieren. Neben den rein finanziellen und häufig sehr fachspezifischen Aspekten, setze ich mich auch mit Themen wie Persönlichkeitsentwicklung und Glück im Allgemeinen auseinander.

Finanzielle Freiheit: Was unterscheidet Deinen Blog von all den anderen Blogs über Finanzielle Freiheit? Warum sollen unsere Leser immer wieder kommen?

Dominik: Der größte Unterschied zu den anderen Blogs über Finanzielle Freiheit ist, dass ich mit meinen aktuell 19 Jahren noch nicht seit 5, 10 oder sogar 20 Jahren im Berufsleben bin. Ich habe erst vor einem Jahr mein Abitur abgeschlossen und mache zurzeit ein duales Studium beim Zoll. Ich bin auf meinem Lebensweg und auf dem Weg zur Finanziellen Freiheit noch nicht besonders weit. So habe ich einen ganz anderen Blickwinkel und kann mich viel besser in jüngere Menschen und jemanden, der noch am Anfang des Weges zur Finanziellen Freiheit ist, hineinversetzen.

Neben den Standardthemen wie Sparen und Investieren beschäftige ich mich besonders intensiv mit dem benötigten Mindset für ein erfolgreiches und glückliches Leben. Das ist meiner Meinung nach nämlich der entscheidende Schlüssel, um langfristigen Erfolg zu erreichen. So hängt der Erfolg allgemein in Deinem Leben hauptsächlich davon ab, ob Du Dir Ziele steckst, diese verfolgst, Dich immer wieder motivierst, immer dran bleibst und niemals aufgibst. Ich schreibe auf dem Blog über meine eigenen Erfahrungen und Erlebnisse, die ich auf dem Weg zur Finanziellen Freiheit mache und was mir dabei hilft erfolgreicher und glücklicher zu werden.

Finanzielle Freiheit: Was ist Dein liebster Beitrag auf Deinem Blog und warum? Ist das auch jener Beitrag, der den meisten Traffic bekommt?

Dominik: Ich finde es schwierig hier nur einen einzigen Beitrag zu benennen. Vermutlich würde ich meinen Beitrag „Bist Du reicher als zu Deiner Geburt?“ als meinen Lieblingsbeitrag bezeichnen. In unserer Gesellschaft werden häufig Menschen als reich angesehen, obwohl sie über beide Ohren verschuldet sind und nur ein hohes Einkommen haben. Ich wollte mit diesem Beitrag auf diesen Umstand hinweisen und den Menschen verdeutlichen, dass ein hohes Einkommen nicht bedeutet, dass man reich ist.

Dies ist jedoch nicht der am meist aufgerufene Beitrag meines Blogs. Bisher haben die meisten Leute den Beitrag „Drei Wege um mehr Geld zu verdienen“ aufgerufen. Ich glaube der Titel ist einfach anziehender und die meisten Menschen interessieren sich mehr dafür, wie sie ihre Einnahmen steigern können. Zudem gehört dieser Beitrag zu einer der ersten meines Blogs.

Finanzielle Freiheit: Was bedeutet Finanzielle Freiheit für Dich? Wann willst Du sie erreichen? Ist Dir eine absolute Zahl des Vermögens (z.B.: € X Mio.) oder die Abdeckung bestimmter Bedürfnisse aus passivem Einkommen wichtig?

Dominik: Für mich bedeutet Finanzielle Freiheit, dass ich von niemandem mehr abhängig bin (Staat, Arbeitgeber oder Kunden) und damit vollkommen frei entscheiden kann, was ich machen möchte. Das bedeutet keinesfalls, dass ich bei Erreichen der Finanziellen Freiheit nicht mehr arbeiten werde. Es würde mir zwar ermöglichen aufzuhören zu arbeiten, aber wenn mir die Arbeit Spaß macht, dann werde ich dieser auch noch weiter nachgehen.

Mir ist es nicht wichtig eine bestimmte Summe in meinem Depot oder auf meinem Konto zu haben. Viel wichtiger und der Kern der Finanziellen Freiheit ist meiner Meinung nach, dass ich ein passives Einkommen habe, welches meine gesamten Ausgaben deckt. Natürlich ist es schwer eine bestimmte Summe für einen selbst festzulegen, weil sich innerhalb der nächsten Jahre die eigene Situation noch so enorm ändern kann. Zurzeit wohne ich schließlich noch zur Hälfte Zuhause und habe so nicht die volle Belastung durch Miete und Nebenkosten. Ich habe für mich einen Wert von 1.500€ Netto pro Monat aus passivem Einkommen als Ziel festgelegt. Dies möchte ich, wie mein Blogtitel auch schon unweigerlich verrät, bis zu meinem 30. Lebensjahr erreichen.

Finanzielle Freiheit: Wie planst Du die Finanzielle Freiheit zu erreichen? Welche passiven Einkommensquellen findest Du besonders interessant?

Dominik: Ich möchte mindestens die Hälfte meines angestrebten passiven Einkommens aus Investitionen erzielen. Dies wären dann 750€ Netto im Monat. Zurzeit investiere ich in ETFs und versuche mir ein passives Einkommen im Online Marketing aufzubauen. Das Online Marketing soll damit das zweite große Standbein meiner Finanziellen Freiheit sein.

Besonders interessant finde ich das Investieren in Immobilien, da Du hiermit Dein eingesetztes Kapital hebeln kannst. So kannst Du bereits mit wenig Kapitaleinsatz ein Vermögen aufbauen. Voraussetzung hierfür ist natürlich ein stabiles regelmäßiges Einkommen, denn sonst wirst Du bei den meisten Banken keine Finanzierung bekommen.

Finanzielle Freiheit: Welchen finanziellen Tipp würdest Du unseren Lesern mitgeben?

Dominik: Wir hören immer wieder davon, dass arme Senioren von ihrem „Bankberater“ ein Investment angedreht bekommen und am Ende einen Großteil ihres Gesparten verloren haben. Aus diesem Grund empfehle ich jedem sich finanzielle Bildung anzueignen und sich in eigener Verantwortung um das eigene Geld und Investitionen zu kümmern. Du musst natürlich kein Experte werden, doch es reicht schon, wenn Du die Grundlagen für ein finanziell erfolgreiches Leben verstehst.

Mein Tipp: Lies jeden Tag einfach eine Viertel- bis Halbestunde in einem guten Buch zum Thema Finanzen oder Investitionen und innerhalb eines halben Jahres kennst Du Dich besser mit dem Thema aus als 90% der Bevölkerung. Alternativ könntest Du auch Blogs lesen (vorzugsweise natürlich meinen ;-)) oder YouTube-Videos zu dem Thema schauen. Alles Weitere wird sich dann ergeben.

Gute Bücher für den Anfang sind zum Beispiel „Rich Dad, Poor Dad“ von Robert Kiyosaki
oder „So denken Millionäre“ von T. Harv Eker.

Finanzielle Freiheit: Vielen Dank für das Interview!