Happy New Year!

Happy New Year!

Wie schon im Titel gesagt, wünsche ich Euch alles Gute für das Neue Jahr 2019! Ich wünsche Euch ein gutes Händchen in finanziellen Angelegenheiten und würde mich freuen, wenn ich diesem Händchen auch künftig ein wenig helfen kann. Denn meine Neujahrsgrüße sind mit einem „willkommen zurück“ verbunden – nach ca. sechs Monaten Pause werde ich künftig wieder wöchentlich (immer donnerstags um 8h) einen Artikel publizieren. Warum und wie es weiter geht, erfahrt Ihr in diesem Beitrag. Gerne möchte ich Euch auch um Input zur weiteren Gestaltung von meinefinanziellefreiheit.com bitten – hier der Link zu einer Umfrage!

Warum habe ich so lange nicht geschrieben?

Zwischen meinem letzten Post „Das verflixte erste Jahr“ zum Thema Abzugssteuern bei ETFs sind fast genau sechs Monate vergangen. Diese Pause war von mir weder so geplant noch hätte ich gedacht, dass sie so lange andauern würde. Im Juni und Juli 2018 hatte ich beruflich eine Menge um die Ohren, weshalb ich kurzfristig keine Artikel mehr verfasste.

Zum Weiterlesen klicke hier!

Advertisements

Ist finanzielle Freiheit denn völliger Humbug?

Ist finanzielle Freiheit denn völliger Humbug?

Ein jüngst erschienener Artikel von Gerd Kommer erweckt den Eindruck, dass das Streben nach finanzieller Freiheit völliger Schwachsinn ist. Pointiert wird im zitierten Artikel angeführt, dass eine sich epidemisch ausbreitende Vielzahl von Publikationen und Blogs zum Thema nur da sei, den Autoren eine passive Einkommensquelle zu schaffen – ein kühner Vorwurf. Wenn ich meinen Blog schon „Meine finanzielle Freiheit“ nenne, sehe ich mich fast gezwungen auf diese Gedanken einzugehen. Im heutigen Artikel möchte ich daher die von Gerd Kommer aufgebrachten Argumente faktenbasiert betrachten und würdigen.

Zum Weiterlesen klicke hier!

Blogparade passives Einkommen: „Money for nothing and chicks for free“ oder „Geld ohne Arbeit“ kommt am besten aus einem Portfolio passiver Einkommensquellen

Blogparade passives Einkommen: „Money for nothing and chicks for free“ oder „Geld ohne Arbeit“ kommt am besten aus einem Portfolio passiver Einkommensquellen

Vincent von Freaky Finance rief eine Blog-Parade zum Thema passives Einkommen ins Leben – da kann ich nicht widerstehen und möchte mich gern mit einem Artikel beteiligen! Ich hatte schon zuvor an zwei Blog-Paraden teilgenommen („Finanzielle Freiheit – Freiheit oder Langeweile“ und „Mein Weg in die finanzielle Freiheit“) und fand insb. den so möglichen Gedankenaustausch mit anderen Bloggern sehr bereichernd.

Vincent hat ein paar schlaue Features in diese Blog-Parade eingebaut, um dabei Cross-Promotion-Effekte zu erreichen. Ich finde diese Ideen großartig und möchte sie daher kurz herausarbeiten. Diese Features sind:

  • Die Blog-Parade wird quasi im Tandem mit dem Online-Kongress von Eva Abert in der ersten Septemberhälfte 2017 veranstaltet. Beim Online-Kongress werden 40+ Video-Interviews zum Thema passives Einkommen für jeweils 24 Stunden online gestellt. Zudem gibt es Interviews im Podcast-Format. Ich bin selbst schon gespannt auf dieses Event und was ich dabei lernen werde.
  • Gleichzeitig wird Freaky Finance und der Online-Kongress zum passiven Einkommen auch die Beiträge der Blogger promoten
  • Zudem werden die Teilnehmer der Blogparade gebeten, andere Beiträge zur Blogparade zu verlinken. Das hat den erfreulichen Nebeneffekt, dass Teilnehmer folgende Incentives haben:
    • Hochwertigen Content zu verfassen, der von anderen Lesern für „verlinkenswert“ befunden wird – hoffe zwar, dass das der Eigenanspruch an jeden selbst ist, aber sicher ist sicher!
    • Den Beitrag zur Blogparade frühzeitig einzureichen, um von anderen verlinkt zu werden
    • Die Beiträge der anderen Teilnehmer tatsächlich zu lesen, um auf den Content auch inhaltlich gut Bezug nehmen zu können

In meinem Beitrag zur Blogparade möchte ich einerseits einen kurzen Abriss zu einigen wichtigen Aspekten passiver Einkommensquellen geben. Ich werde die Key Essentials zu passiven Einkommensquellen entsprechend kondensiert zusammenfassen. Andererseits möchte ich auch entlang der Leitfragen von Vincent einige Einblicke in mein eigenes Portfolio passiver Einkommensquellen geben. Dies soll den angesprochenen Gedankenaustausch unterstützen und zu Feedback ermutigen. Jetzt wünsche ich viel Spaß beim Lesen!

Zum Weiterlesen klicke hier!

Blogparade: „Mein Weg in die finanzielle Freiheit“

Blogparade: „Mein Weg in die finanzielle Freiheit“

Als Pascal von Fyoumoney.de zur Blogparade zum Thema „Mein Weg in die finanzielle Freiheit“ aufgerufen hat, konnte ich es kaum glauben. Der Titel der Blogparade deckt ja bei Weglassung von drei kleinen Wörtern und bei Hinzufügen eines „e“ vollkommen den Titel meines Blogs ab, also „Meine Weg in die finanzielle Freiheit“. Da dachte ich mir, f*you – da musst Du wohl mitmachen 😉

Pascal hat seine Vorgaben für Artikel im Rahmen der Blogparade glücklicherweise nicht besonders ausführlich gestaltet – ich mag ja bekanntlich Selbstbestimmung und würde mich sonst arg eingeengt fühlen. Als Anregung hat er nur einige Leitfragen zur Verfügung gestellt. Was jeder Autor schreiben wolle, sei gänzlich ihm überlassen. Ich werde diese Leitfragen auch nicht 1:1 beantworten, aber doch meinen Beitrag entlang von vier Fragen strukturieren, nämlich: Warum? Wie? Seit wann? Bis wann? Viel Spaß beim Lesen! Zum Weiterlesen klicke hier!

Warum man zum Aufbau von passiven Einkommensquellen aktiv etwas tun muss

Warum man zum Aufbau von passiven Einkommensquellen aktiv etwas tun muss

Heute erscheint schon der dritte Artikel in der Artikelserie zu passiven Einkommensquellen, die ja eine Koproduktion zwischen Finanzfisch und Meine Finanzielle Freiheit ist. Falls jemand die vorherigen Artikel der Serie nachlesen möchte, sind hier die Links:

Wie Finanzfisch schon im zweiten Artikel der Serie geschrieben hat, ist der Verlauf zwischen aktiven und passiven Einkommensquellen zuweilen fließend. Im Wesentlichen kommt es darauf an, dass der (aktive) Arbeitseinsatz mit dem (passiven) Einkommen nicht linear korreliert, sondern durch Automatisierung oder Auslagerung auf ein Minimum begrenzt wird. Diese treffliche Definition gilt v.a. ab dem Zeitpunkt, dass die passive Einkommensquelle bereits am Sprudeln ist. Was gilt aber für den Aufbau der passiven Einkommensquelle? Ist das Adjektiv „passiv“ hier vielleicht sogar irreführend?

Zum Weiterlesen klicke hier!

Der heilige Gral der finanziellen Freiheit: Passive Einkommensquellen

Der heilige Gral der finanziellen Freiheit: Passive Einkommensquellen

Passive Einkommensquellen werden gemeinhin als der Schlüssel zum Erfolg für die finanzielle Freiheit genannt. Je besser, nachhaltiger und schneller es gelingt, passive Einkommensströme zu erschließen, umso eher kann auf aktives Einkommen verzichtet werden, so die Argumentation. Auf vielen auch deutschsprachigen Finanzblogs, wurden schon Teilaspekte zu passiven Einkommensquellen beleuchtet. Um einen umfassenden Überblick zum Thema passive Einkommensquellen zu erstellen, rufen jetzt Der Finanzfisch und Meine Finanzielle Freiheit eine Artikelserie ins Leben.

In den nächsten Tagen werden insgesamt sechs Artikel erscheinen, die sich mit dem Thema passive Einkommensquellen beschäftigen. Dabei wird abwechselnd ein Artikel auf Meine Finanzielle Freiheit und Finanzfisch erscheinen. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen des ersten Artikels und freuen uns, wenn Du die gesamte Serie verfolgst und Dich auch durch Kommentare einbringst.

Zum Weiterlesen klicke hier!

Passive Einkommensquellen

Passive Einkommensquellen

Jüngst habe ich in den Statistiken meines Blogs nachgesehen, welche Menüseite nach den diversen Einzelartikeln am populärsten ist. Es hat mich doch überrascht, dass es die Menüseite „passive Einkommensquellen“ war – überrascht deshalb, weil sich noch kein Inhalt auf dieser Menüseite befand. Das wird sich mit diesem Artikel ändern.

Wie unterscheiden sich aktive von passiven Einkommensquellen?

Für die Betrachtung in meinem Blog unterscheide ich zwischen aktiven und passiven Einkommensquellen. Sie unterscheiden sich durch die Treiber, welche die Erwirtschaftung des Einkommens begründen. Bei aktiven Einkommensquellen liegen die Treiber a) Zeiteinheit und b) Einkommen je Zeiteinheit hinter dem erzielten Gesamteinkommen, es gilt die Formel:

Gesamteinkommen = Zeiteinheit x Einkommen je Zeiteinheit

So erhält z.B. ein Angestellter für seine 40 wöchentlichen Arbeitsstunden ein monatliches Gehalt, oder die Nachbarstochter einen Eurobetrag je Stunde fürs Babysitten.

Passive Einkommensquellen, andererseits, lösen sich von dieser stundenbasierten Logik und hängen an anderen Treibern der Einkommenserzielung. Bei zinsbasierten Einkommensquellen (Zinsen, Dividenden, Mieten), errechnet sich das Einkommen nach folgender Formel:

Einkommen = eingesetztes Kapital x Rendite/Zinssatz

So erhält z.B. der Investor bei einem Investment von € 1000,- in eine Anleihe mit einer Rendite von 3% p.a. ein jährliches Einkommen von €30,- bzw. der Investor von € 1000,- in Aktien mit einer Dividendenrendite von 2% ein jährliches Einkommen von € 20,-. Der Investor in eine Vorsorgewohnung, die zu einer Bruttorendite von 4% p.a. vermietet ist, erhält diesen Wert auf das eingesetzte Kapital (=Kaufpreis) für die Vorsorgewohnung. Alle diese Beispiele zeigen das Brutto-Einkommen vor Steuern oder sonstigen Kosten, z.B. für die Instandhaltung der Wohnung oder die Tilgung eines Kredits um den Ankauf der Wohnung zu finanzieren.

Darüber hinaus gibt es weitere passive Einkommensquellen, die sich aus Geschäfts-Systemen ergeben und ein Einkommen aus der Nutzung des Systems erzielen lassen. Bei systembasierten Einkommensquellen, errechnet sich das Einkommen nach folgender Formel:

Einkommen = Anzahl Nutzer x Nutzungegebühr je Nutzer

Systembasierte Einkommensquellen können sehr vielfältig sein, daher seien auch eine Reihe von Beispielen genannt. Der Autor eines Buches/E-Books erhält eine Tantieme für den Verkauf jedes Buches. Der Programmierer einer Software, erhält für den Verkauf jeder Lizenz eine jährliche oder auf die Gesamtnutzungsdauer ausgelegte Lizenzgebühr. Der Ersteller einer Website erhält für jeden Click auf die Bannerwerbung ein Entgelt von Google Adsense. Gerne verweise ich auch auf eine recht umfangreiche Liste von 33 passiven Einkommensideen meines Blogger-Kollegen.


Lendico Investor

Aktive Einkommensquellen haben gegenüber passiven Einkommensquellen zwei wesentliche Schwächen

Natürlich sind auch aktive Einkommensquellen interessant, insb. wenn sie zur Steigerung des monatlichen Einkommens dienen. Darauf bauen insb. auch meine Gedanken zum automatisierten Sparen auf, durch welche Einkommenssteigerungen der Sparquote zugeführt werden. Aktive Einkommensquellen weisen allerdings zwei wesentliche Schwächen auf, da sie an Hand der oben dargestellten Formel (Gesamteinkommen= Zeiteinheit x Einkommen je Zeiteinheit) nur begrenzt maximiert werden können. Erstens kann die Anzahl der mit Arbeit ausgefüllten Arbeitsstunden nur begrenzt erhöht werden. Vielleicht haben Sie aber auch einfach keine Lust mit einem weiteren Job ihre Freizeit oder Zeit mit der Familie aufzugeben 😉 Zweitens ist auch das Einkommen je Zeiteinheit in gewisser Weise nach oben begrenzt. Natürlich wird der rechnerische Stundenlohn der Führungskraft höher sein als jener des einfachen Mitarbeiters. Andererseits werden durch die kontinentaleuropäischen, progressiven Steuersysteme auf Arbeit Steigerungen von aktiven Einkommen explizit bestraft.

Passive Einkommensquellen auf der anderen Seite, zeichnen sich durch zwei erfreuliche Charakteristika aus: Sie sind nämlich von der Arbeitsleistung in Stunden unabhängig und sind durch den Multiplikator Rendite (bei zinsbasierten, passiven Einkommensquellen) bzw. Nutzungsgebühr (bei systembasierten, passiven Einkommensquellen) stark skalierbar.

Unabhängigkeit von Arbeitsleistung

Hier ist eine kleine, aber wichtige Unterscheidung vorzunehmen. Passive Einkommensquellen entstehen nicht durch Zufall oder gänzlich ohne Arbeit, vielleicht abgesehen vom Fall der glücklichen Erbschaft oder des Lottogewinns… Vielmehr muss in den Aufbau eines Kapitalstocks viel Mühe gesteckt werden bzw. das System, das Einkommen generieren soll, erst geschaffen werden. Es muss also das Buch geschrieben, die Software programmiert bzw. die Website erstellt werden. Es gilt also auch hier, dass der Weg zur finanziellen Freiheit nicht ohne weitere Anstrengung erfolgen kann, wie ich schon in einem meiner vorherigen Artikel ausgeführt hatte.

Vielmehr ist aber die Erwirtschaftung des passiven Einkommens dann unabhängig von der (stundenbasierten) Arbeitsleistung. Richtigerweise mag noch ein geringer Verwaltungs- bzw. Überwachungsaufwand bestehen, doch ist auch die Höhe des passive Einkommen davon unabhängig. Z.B. will ein Aktienportfolio laufend überwacht und optimiert werden, doch ist dieser Aufwand iW gleich, ob es sich um ein € 100.000 oder € 1 Mio. handelt.

Im Umkehrschluss würde ich aber vor allen Einkommensquellen warnen, wo sich aktive Geschäftssysteme als vermeintlich passive Einkommensquellen tarnen. Ein Beispiel könnte die Selbständigkeit als Franchise-Nehmer sein. Ihr Einkommen wird wiederum wesentlich von ihrer stundenbasierten Arbeitsleistung abhängen, auch wenn es sich ja vermeintlich um eine unternehmerische Tätigkeit handelt.

Mintos Banner

Skalierbarkeit

Die Skalierbarkeit ist der zweite wesentliche Vorteil der passiven Einkommensquellen und in der Tat ein ganz entscheidender Schlüssel zur finanziellen Freiheit. Denn sowohl das Einkommen aus zinsbasierten, als auch aus systembasierten Einkommensquellen kennt nach oben kaum Grenzen. Ein Investment-Portfolio kann aus ein paar Tausend oder mehreren Millionen Euro bestehen. Eine Website kann von einigen Tausend oder zig Millionen Besuchern genutzt werden. Entsprechend kennt auch das passive Einkommen aus diesen Quellen daraus keine Grenzen. Ich will hier keine illusorischen Gedanken aufzeigen, denn selbst durch die gewählte Zielgruppe, die Akzeptanz der Nutzer udgl. werden sich gewissen Grenzen ergeben. Es ist allerdings ganz realistisch möglich, mit einem Investmentportfolio von € 10 Mio. ein jährliches, passives Einkommen von € 400.000 zu erwirtschaften. Dies ist aus einer aktiven Einkommensquelle nur schwer vorstellbar.

Fazit

Am Weg zur finanziellen Freiheit starten die meisten von uns – so wie ich auch – mit einer aktiven Einkommensquelle, unserem „Brotberuf“. Da diese aktive Einkommensquelle nur beschränkt steigerbar ist, müssen weitere, passive Einkommensquellen ergänzt werden. Diese passiven Einkommensquellen werden zwar nicht ohne Anstrengung ergänzt werden können, doch werden sie helfen schrittweise in Richtung finanzielle Freiheit zu gehen.

Ich werde in nächster Zeit weitere Artikel zu passive Einkommensquellen veröffentlichen. Folgen Sie daher meinem Blog und lesen Sie mehr! Zudem freue ich mich immer über Kommentare.